Die 2 obligatorischen WAB-Kurse können im 2-Phasenausbildungszentrum in Romont oder Lyss besucht werden. Weitere Informationen und Kursveranstalter sind unter folgendem Link zu finden: www.vsr.ch

Der Führerausweis auf Probe betrifft alle Personen, die ab dem 1. Dezember 2005 den Führerausweis der Kategorie B oder Kat. A erwerben wollen und nicht schon im Besitz eines Führerausweises sind.

Die Probezeit dauert 3 Jahre, wenn keine Widerhandlung gegen die Verkehrsvorschriften begangen worden sind, welche zum Entzug des Führerausweises führen.

Zwei-Phasenausbildung Zwei-Phasenausbildung

Der unbefristete Führerausweis wird erst nach Ablauf der Probezeit und dem nachgewiesenen Besuch der WAB-Kurse ausgestellt. Hierfür muss ein Gesuch frühestens einen Monat vor dem Ablaufdatum des befristeten Führerausweises eingereicht werden.

Die Weiterbildung dauert 16 Stunden (2 Tage).

Der 1. Kurstag soll innerhalb von sechs Monaten seit dem Erwerb des Führerausweises auf Probe besucht werden. Er soll dem Kursteilnehmer helfen, gefährliche Verkehrssituationen bereits vor der Entstehung zu erkennen und zu vermeiden.

Der 2. Kurstag soll das Bewusstsein der Kursteilnehmer für die eigenen Fähigkeiten schärfen, ihren Verkehrssinn optimieren sowie das umweltschonende und partnerschaftliche Fahren weiter entwickeln.

Folgen bei Nichtabsolvierung der obligatorischen Weiterbildung
Die Weiterbildung muss grundsätzlich innerhalb der dreijährigen Probezeit absolviert werden. In Ausnahmefällen, beispielsweise wegen Krankheit, kann sie während einer Frist von drei Monaten nachgeholt werden. Wer die Weiterbildung auch während der Nachfrist nicht absolviert, erhält keinen unbefristeten Führerausweis. Personen, die danach Motorfahrzeuge führen wollen, müssen wieder ein Gesuch um einen Lernfahrausweis einreichen. Wer die Weiterbildung nicht absolviert und nach dem Ablauf des Führerausweises auf Probe ein Motorfahrzeug führt, wird wegen Fahrens ohne Führerausweis bestraft. Zudem ist die Erteilung eines neuen Lernfahrausweises während mindestens sechs Monaten nach der Widerhandlung ausgeschlossen.

Bei einem Entzug des Führerausweises wird die Probezeit um ein Jahr verlängert. Die zweite Widerhandlung, die einen Ausweisentzug nach sich zieht, führt zur Annullierung der Fahrberechtigung. Wer danach noch Motorfahrzeuge lenken will, muss ein neues Gesuch um einen Lernfahrausweis einreichen. Zusätzlich ist den üblichen Unterlagen ein verkehrspsychologisches Gutachten einer behördlich anerkannten Stelle beizulegen, dass die Fahreignung bejaht und nicht älter als drei Monate ist. Ein neuer Lernfahrausweis kann frühestens ein Jahr nach Begehung der Widerhandlung ausgestellt werden.

Weitere nützliche Informationen sind auf http://www.2phasen.ch zu finden.